AKV-Matrix regelt Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten im Projekt - Projekmanagement24

AKV-Matrix regelt Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten im Projekt

Bereits mit der Ernennung zum Projektleiter muss geklärt werden, in welchem Rahmen sich der Projektleiter bewegen kann: Welche Aufgaben hat er zu erfüllen, welche Kompetenzen benötigt er und für was ist er verantwortlich. Hier hilft die AKV-Matrix.

Im Verlauf der Projektinitiierung und Projektplanung sind die Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten (Akronym AKV) für alle Projektbeteiligten (Projekt-Auftraggeber, Projektleiter, Projekt-Steuerkreis, Projekt-Mitarbeiter) zu definieren.

Als Werkzeug zur Planung der Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten der Projektbeteiligten eignet sich die AKV-Matrix. Die Buchstaben AKV stehen jeweils für einen der Anfangsbuchstaben von

  • Aufgaben (klar definierte und abgegrenzte Aufgabe)
  • Kompetenzen, die jemand benötigt, um die Aufgabe erledigen zu können (Fachkompetenz, Methoden-Kompetenz, soziale Kompetenz, persönliche Kompetenz)
  • Verantwortung (die Verantwortung, die jemand übernehmen kann, wenn A und K geklärt sind

Nachfolgend finden Sie eine Beispielansicht einer AKV-Matrix. Zugang zu dieser PowerPoint Vorlage und zahlreichen anderen Vorlagen erhalten Sie weiter unten bei Klick auf den Button „Download“.

AKV Matrix
AKV Matrix

Da es immer wieder zu Irritationen und Verwechselungen zwischen der AKV-Matrix und der RACI-Matrix kommt, findet sich hier ein Beitrag, um den Unterschied zwischen AKV und RACI deutlich zu machen.

Projektmanagement24 stellt Kunden die Vorlage AKV-Matrix zum Download bereit.

Zugang zu dieser Vorlage und zahlreichen anderen Vorlagen erhalten eingeloggte Kunden bei Klick auf den folgenden Button:

Marco Elling

Diplom-Betriebswirt. Projektmanager seit 1996. Zertifizierter Strategieberater. Fokus: Strategieentwicklung & Zielerreichungssysteme.

  • Mike sagt:

    Was ist der Unterschied zur RACI Matrix?

    • Marco Elling sagt:

      Hallo Mike.

      Die RACI-Matrix dient zur Zuordnung von Aufgaben zu Rollen. Es geht darum, klare Verantwortlichkeiten bei der Erledigung von Aufgaben festzulegen.

      Bei der AKV-Matrix geht es hingegen darum, sicherzustellen, das jemand, der/die eine Aufgabe übernimmt, hierzu auch die erforderlichen Rahmenbedingungen vorfindet. Das Kongruenz-Prinzip nach Henry Fayol besagt, dass es eine Übereinstimmung (Kongruenz) von Aufgabe, Kompetenz und Verantwortung geben muss damit jemand eine Aufgabe übernehmen und letztlich für die Ergebnisse verantwortlich sein kann.

      Voraussetzungen nach AKV:

    • Die Aufgabe (A) muss klar definiert bzw. abgegrenzt sein.
    • Die Kompetenz (K) muss vorhanden sein, um die Aufgabe erledigen zu können. Dabei handelt es sich um Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Soziale Kompetenz und/oder persönliche Kompetenz
    • Wenn (A) und (K) aufeinander abgestimmt sind, DANN kann jemand auch die Verantwortung (V) übernehmen, also zur Rechenschaft gezogen werden oder auch die Anerkennung ernten
    • Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die AKV definieren, welche Kompetenz ein Mensch oder eine Rolle haben muss, um eine definierte Aufgabe verantwortungsvoll umsetzen zu können. In der RACI-Matrix werden die mit Kompetenz ausgestatteten Rollen in den unterschiedlichen Ausprägungen (Responsible = R / Accountable = A / Consulted = C / Informed = I) den Aufgaben zugeordnet. Eine Rolle R benötigt andere Kompetenzen als eine Rolle A oder C.

      Hilft Dir das?

  • Marco Elling sagt:

    Nochmals Danke @Mike für die Frage. Ich habe diese zum Anlass genommen einen neuen Blog-Beitrag und eine kompakte Visualisierung zu erstellen, um den Unterschied zwischen AKV Matrix und RACI Matrix zu verdeutlichen: https://projektmanagement24.de/unterschied-akv-matrix-und-raci-matrix

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